UMSTRITTENER LED-ZEPPELIN-TOUR-MANAGER RICHARD COLE MIT 75 VERSTORBEN

UMSTRITTENER LED-ZEPPELIN-TOUR-MANAGER RICHARD COLE MIT 75 VERSTORBEN

Er nahm alles mit, was er kriegen konnte: Richard Cole, der am 2. Dezember mit 75 Jahren verstarb, war ein wilder Hund. Als Tour-Manager von Led Zeppelin in Amerika sorgte er für reibungslose Abläufe, gebärdete ansonsten aber mindestens so ausgelassen wie die vier britischen Rock-Stars. So soll Cole, der nicht nur die Musiker mit Groupies versorgte, sondern diesbezüglich selbst einen großen Verschleiß hatte, die treibende Kraft hinter dem Schlammhai-Vorfall auf der 69er Tour in Seattle gewesen sein. Damals waren Mitglieder der Gruppen Led Zeppelin und Vanilla Fudge zugegen, als ein Groupie mit einem lebenden Schlammhai penetriert wurde.
Cole wurde darüber hinaus einmal mit Zep-Manager Peter Grant wegen Körperverletzung angeklagt, auch wurde nie der Verdacht ausgeräumt, dass er einmal die Einnahmen aus einem Auftritt der Band in Höhe von rund 200.000 Dollar in seine eigene Tasche steckte. Und diese Ereignisse stellen nur die Spitze des Eisbergs aus Grenzüberschreitungen dar. (Nachzulesen in unserer neunteiligen Led-Zeppelin-Serie.)
Nach Led Zeppelin arbeitete er unter anderem als Tourmanager für Eric Clapton, Black Sabbath oder Lita Ford.

He took everything he could get: Richard Cole, who died December 2 at 75, was a wild dog. As Led Zeppelin's tour manager in America, he made sure things ran smoothly, but otherwise behaved at least as exuberantly as the four British rock stars. Thus Cole, who not only supplied the musicians with groupies but himself too, is said to have been the driving force behind the mud shark incident on the '69 tour in Seattle. At the time, members of the groups Led Zeppelin and Vanilla Fudge were present when a groupie was penetrated with a live mud shark.
Cole, moreover, was once charged with assault with Zep manager Peter Grant, also never cleared the suspicion that he once put the proceeds from a performance of the band in the amount of about $ 200,000 in his own pocket. And these events represent just the tip of the iceberg of boundary violations. (Read about it in our nine-part Led Zeppelin series.)
After Led Zeppelin, he worked as tour manager for Eric Clapton, Black Sabbath or Lita Ford, among others.
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