MAL KURZ EIN STONE: MICK TAYLOR WURDE 75

MAL KURZ EIN STONE: MICK TAYLOR WURDE 75

Er ist ein exzellenter Gitarrist und gehört zu den besten seines Fachs - trotzdem war er für die Rolling Stones nicht der Richtige. Seinen ureigensten Gitarrenstil - Blues-basierend, mit Jazz- und Latin-Einflüssen - entwickelte er bei John Mayalls Bluesbreaker von 1967 bis 1969, bevor er von den Rolling Stones rekrutiert wurde und den ausgestiegenen Brian Jones ersetzte. Da war er gerade mal 20 Jahre alt und zwischen den wilden Haudegen ein schüchterner Jungspund. Zum ersten Mal live zu erleben war der neue dann ausgerechnet zwei Tage nach Brian Jones' Tod vor einer Viertelmillion Menschen bei einem kostenlosen Konzert im Hyde Park am 5. Juli 1969. Die Zeit bei den Stones war turbulent, was Taylor streckenweise nervte. Darüber hinaus sollen ihm bei einigen mitverfassten Songs die Credits verweigert worden sein. 1974 schmiss er wieder hin und wurde ein gefragter Mitmusiker in allen musikalischen Welten. Er arbeitete unter anderem intensiv mit Bob Dylan, Jack Bruce und Carla Olson zusammen, veröffentlichte Soloalben, spielte mit Mike Oldfield, Alvin Lee oder für Joan Jett. Der Gitarrist ist bis heute aktiv. Am 17. Januar wurde Mick Taylor 75 Jahre alt.
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