DIE VERSTORBENEN ROCK- UND POP-STARS 2020

DIE VERSTORBENEN ROCK- UND POP-STARS 2020

Der Tod hat 2020 gewütet. So viele Namen und Gesichter ... sie begleiteten viele von uns durch die Jugend und waren mit ihrer Musik nicht selten noch heute eine Säule, wenn die Alltagssorgen überhand nahmen. Sie werden fehlen. Manchmal so sehr, dass es schmerzt. 42 Musiker sind aufgeführt - und es sind nicht alle, die von uns gingen. Vielleicht die bekanntesten, jene, die die tiefsten Spuren hinterließen. Es sei mit Ehrfurcht an sie erinnert.

Bo Winberg (80, 3. Januar, Gründungsmitglied, Sänger und Gitarrist bei den schwedischen Spotnicks)

Neal Peart (67, 7. Januar, Schlagzeuger von Rush)

Bobby Comstock (78, 9. Januar, Rock‘n‘Roll-Musiker, schuf mit seiner Single “Let‘s Stomp“ 1963 das rhythmische und melodiöse Fundament für “Ballroom Blitz“ von Sweet)

Chris Darrow (75, 15. Januar, Country-Rock-Pionier, Gitarrist und Mitglied bei The Dry City Scat Band, The Floggs, der Psychedelic-Rock-Band Kaleidoscope, Nitty Gritty Dirt Band, The Corvettes)

David Onley (71, 18. Januar, Folk-Musiker, unzählige Solo-Alben und Arbeiten mit anderen Künstlern, darunter Emmylou Harris und Linda Ronstadt)

Reed Mullin (53, 27. Januar, Schlagzeuger bei der Heavy Metal/Stoner Rock-Band Corrosion Of Conformity)

Andy Gill (64, 1. Februar, Gitarrist und Gründungsmitglied der New-Wave-Formation Gang of Four)

Jason Rainey (53, 16. März, Gründungsmitglied und Gitarrist der einflussreichen US-Thrash-Band Sacred Reich)

Kenny Rogers (81, 20. März, Country-Musiker)

Julie Felix (81, 22. März, Folk-Sängerin)

Neil Landon (78, 26. März, The Ivy League, The Flower Pot Men, Fat Mattress)

Alan Merrill (69, 29. März, Gitarrist, Arrows-Gründer, Komponist von “I Love Rock‘n‘Roll“, Rick Derringer, Meat Loaf)

Bill Withers (81, 30. März, Soul- und Funk-Musiker, Hit: “Lean On Me“)

Kenny Young (79, 14. April, Gründer und Kopf von Fox (“Only You Can“), Songwriter, u.a. “Under The Boardwalk“)

Florian Schneider (73, 21. April, Gründer Kraftwerk, fast 40 Jahre Mitglied)

Dave Greenfield (71, 3. Mai, Sänger und Keyboarder der Stranglers)

Bob Lander (Bo Starander) (78, 3. Mai, Gründungsmitglied und langjähriger Gitarrist bei den Spotnicks)

Millie Small (72, 5. Mai, Ska- und Reggae-Sängerin, Hit: “My Boy Lollipop“)

Brian Howe (66, 6. Mai, Sänger bei White Spirit, Bad Company und Ted Nugent)

Little Richard (87, 9. Mai, Rock‘n‘Roll-Sänger)

Moon Martin (69, 11. Mai, Sänger, Gitarrist, Songwriter , zum Beispiel “Bad Case Of Loving You (Doctor, Doctor)“)

Phil May (75, 15. Mai, Sänger der Pretty Things)

Steve Priest (72, 4. Juni, Bassist bei Sweet)

Rupert Hine (72, 4. Juni, Sänger, Songwriter, Produzent, Solo, Gründer von Thinkman, Mitglied bei Quantum Jump)

Bonnie Pointer (69, 8. Juni, Pointer Sisters 1969 bis 1977, danach Solo)

Paul Chapman (66, 9. Juni, Gitarrist bei UFO 1974/75, 1978-1983)

Ricky Valance (84, 12. Juni, Sänger, Hit: “Tell Laura I Love Her“)

Charlie Daniels (83, 6. Juli, Sänger, Gitarrist, Violinist, Südstaaten Rock, Country Rock)

Peter Green (73, 25. Juli, Gitarrist, Sänger, Gründer von Fleetwood Mac)

Steve Holland (66, 2. August, Gitarrist bei Molly Hatchet 1971-1984)

Pete Way (69, 14. August, Bassist bei UFO 1969-1982, 1988/89, 1991-2008)

Frankie Banali (68, 20. August, Schlagzeuger Quiet Riot, W.A.S.P., Dokken, Faster Pussycat usw.)

Ronald Bell (68, 9. September, Kool & The Gang)

Lee Kerslake (73, 19. September, Schlagzeuger bei Uriah Heep und Ozzy Osbourne)

Helen Reddy (78, 29. September, Sängerin Pop, drei Nummer-1-Hits in den USA in den 70s)

Eddie van Halen (65, 6. Oktober, Gitarrist bei Van Halen)

Johnny Nash (80, 6. Oktober, Reggae-Sänger)

Spencer Davis (81, 19. Oktober, Spencer Davis Group)

Ken Hensley (75, 4. November, Keyboarder, Gitarrist, Sänger bei Uriah Heep, W.A.S.P., Blackfoot)

Charley Pride (86, 12. Dezember, Country- und Gospel-Sänger)

Leslie West (75, 22. Dezember, Sänger, Gitarrist bei Mountain)

Tony Rice (69, 25. Dezember, Gitarrist, Sänger, einflussreiche Bluegrass-Ikone)
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